Austausch, Wahlen und neue Impulse für die Engagementförderung
Bei der Mitgliederversammlung der lagfa Schleswig-Holstein am 23. April 2026 im Nordkolleg Rendsburg standen neben Berichten und Wahlen vor allem Austausch und inhaltliche Impulse im Mittelpunkt. Themen waren die Stärkung des Ehrenamts, aktuelle Herausforderungen in der Förderlandschaft und die Frage, wie Engagement noch inklusiver gestaltet werden kann.
Neue Steuerungsgruppe gewählt
Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurde die Steuerungsgruppe neu besetzt. Einstimmig gewählt wurden Anne-Rose Sieland (Engagierte Stadt Ahrensburg), Catarina Mierwald (Stadt Flensburg), Alexandra Hebestreit (nettekieler Ehrenamtsbüro), Giuliana Runge (Ehrenamtsbüro Schwentinental) sowie neu Frauke Düßmann (Ehrenamtskoordination Amt Büsum-Wesselburen).
Wir gratulieren herzlich zur Wahl!

Neue Mitglieder stärken das Netzwerk
Die lagfa SH wächst weiter: Als neue Vollmitglieder wurden die Freiwilligenagentur Neumünster, die Gemeinde Kropp, die Gemeinde Harrislee und die Stadt Uetersen aufgenommen. Zudem begrüßt die lagfa den Landesverband seniorTrainer in Schleswig-Holstein e.V. sowie die Interkulturelle Begegnungsstätte – Haus der Kulturen Lübeck e.V. als neue Partnermitglieder.




Themenrunden: Demokratie und Teilhabe im Fokus
In zwei Themenrunden wurde intensiv gearbeitet: Mit Blick auf die Landtagswahl 2027 tauschten sich die Teilnehmenden zu zukünftigen engagementpolitischen Herausforderungen aus. In einer zweiten Runde – angeleitet von Heike Roth vom Kompetenzzentrum Engagement im Paritätischen SH – ging es um die Frage, wie mehr Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen für ein Engagement gewonnen werden können. Klar wurde: Bessere Zugangs- und Mitwirkungsmöglichkeiten sind ein zentraler Beitrag zur Demokratiestärkung vor Ort.








Förderrichtlinie sorgt für Unsicherheit
Ein weiteres wichtiges Thema war die neue Förderrichtlinie im Rahmen der „Gesamtstrategie Ehrenamt“. Seit dem 1. Januar 2026 fördert das Land Schleswig-Holstein gezielt den Auf- und Ausbau engagementfreundlicher Strukturen im kommunalen Raum. Unterstützt werden Projekte, die Ehrenamtliche stärken, vernetzen und besser begleiten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass bislang noch keine Förderbescheide vorliegen – eine Situation, die bei vielen Akteur*innen aktuell für große Unsicherheit sorgt.
Zeit für Austausch und Vernetzung
Ergänzt wurde das Programm durch Yoga im Garten, gemeinsames Mittagessen und Zeit für Vernetzung.


